Die Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pressemeldungen aus dem Jahr 2009 im Überblick:

 
  • Lebenshilfe begrüßt die Ernennung von Hubert Hüppe zum Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

    Lebenshilfe begrüßt die Ernennung von Hubert Hüppe zum Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

    Hubert Hüppe wurde heute zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen ernannt. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Bundesvorsitzender Robert Antretter: „Hubert Hüppe ist die richtige Wahl.“

    [16.12.2009, 14:54]
     
     
  • Zum Welttag behinderter Menschen nimmt die Reform der Eingliederungshilfe Konturen an

    Schon seit Jahren wird über die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen diskutiert. Die Große Koalition hatte ein entsprechendes Gesetz angekündigt, sich aber darauf beschränkt, gemeinsam mit den Bundesländern Eckpunkte für das Reformvorhaben zu erarbeiten. „Wir begrüßen“, so Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, „dass die Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer pünktlich zum heutigen Welttag für behinderte Menschen einen Beschluss veröffentlicht haben, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, einen Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe so rechtzeitig vorzulegen, dass er noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden kann.“

    [03.12.2009, 10:39]
     
     
  • Lebenshilfe fordert Erhalt des neunmonatigen Zivildienstes

    Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht die Reduzierung des Wehrdienstes ab 1. Januar 2011 auf sechs Monate vor. Dies wird sich auch beim Zivildienst widerspiegeln. Dazu erklärte der Bundesvorstand der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in seiner jüngsten Sitzung in Marburg: Die Lebenshilfe lehnt diese Pläne zur Verkürzung der Zivildienstzeit auf sechs Monate ab, faktisch sind das weniger als fünf Monate Netto-Arbeitszeit. Sie fordert die Politik auf, dem Zivildienst weiter den Weg zu ebnen, der erst vor kurzer Zeit eingeschlagen wurde: keine Reduzierung, sondern eine Stabilisierung des Zivildienstes und seine Weiterentwicklung als Lern- und Bildungszeit für junge Menschen – und mit diesem Konzept vom Bund finanziert.

    [26.11.2009, 12:40]
     
     
  • Lebenshilfe warnt vor Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften

    Der bundesweit tätige Verband Lebenshilfe warnt vor der Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften. Vorsicht ist gerade jetzt geboten, wenn in der Vorweihnachtszeit damit geworben wird, dass die Artikel von Menschen mit Behinderung hergestellt wurden oder der Verkaufserlös behinderten Menschen zugute kommt. Wer an Produkten aus Werkstätten für behinderte Menschen interessiert ist, sollte besser das Angebot von Behindertenwerkstätten in der Region nutzen, die oft eigene Läden betreiben und mit Ständen auf Weihnachtsmärkten vertreten sind.

    [19.11.2009, 10:14]
     
     
  • Lebenshilfe setzt Signal in der Bildungspolitik

    Mehr als 370 Teilnehmer bei Fachtagung Eine Schule für alle vom 12. bis 14. November im Sheraton Offenbach Hotel mit Experten, Eltern und Lehrern

    Das Thema treibt sie alle um – Eltern, Fachleute, Lehrer. Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Wie wird man unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder gerecht? Schüler mit und ohne Behinderung, Mädchen und Jungen unterschiedlicher Herkunft, Religion – sie alle sollen gemeinsam – und wohnortnah – unterrichtet werden. Die Idee der inklusiven Bildung ist nicht zuletzt durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Ein deutliches Signal setzt deshalb die Bundesvereinigung Lebenshilfe mit ihrem Weiterbildungsinstitut Institut inForm. Sie lädt vom 12. bis 14. November zur Fachtagung „Eine Schule für alle“ ins Sheraton Offenbach Hotel.

    [10.11.2009, 16:29]
     
     
  • Lebenshilfe: Nicht warten, bis es den Wehr- und Zivildienst gar nicht mehr gibt

    Vereinigung für Menschen mit geistiger Behinderung bietet bereits seit 2001 bundesweit ein Berufsvorbereitendes Soziales Jahr (BSJ) an und fordert die Anerkennung als Freiwilligen-Dienst

    [04.11.2009, 13:21]
     
     
  • Bobby 2009 für Juliana Götze und das Filmteam der ARD-Krimiserie Polizeiruf 110

    Bobby 2009 für Juliana Götze und das Filmteam der ARD-Krimiserie Polizeiruf 110

    Medienpreis der Lebenshilfe würdigt vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung

    Den Medienpreis „Bobby“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhält in diesem Jahr Juliana Götze, eine 24-jährige Schauspielerin mit Down-Syndrom, gemeinsam mit ihren Kollegen des Münchner „Polizeiruf 110“, Michaela May und Edgar Selge. In der ARD-Krimiserie sorgte Juliana Götze in der Hauptrolle der Folge „Rosis Baby“ bei einem Millionenpublikum für Aufsehen. Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, überreichte den Preis am 3. November im Palais der Berliner Kulturbrauerei. Ausgezeichnet wurden auch: Schauspieler Sven Hönig, Regisseur und Grimme-Preisträger Andreas Kleinert, Produzent Jakob Claussen, Redakteurin Dr. Cornelia Ackers sowie die Drehbuchautoren Matthias Pacht und Alex Buresch.

    [03.11.2009, 12:14]
     
     
  • Schatzkiste für Menschen mit geistiger Behinderung

    Schatzkiste für Menschen mit geistiger Behinderung

    Barmer Ersatzkasse unterstützt Medien-Projekt der Lebenshilfe mit 10.000 Euro

    Menschen mit geistiger Behinderung wollen ihre Zukunft selbst planen. Das Medien-Projekt „Gut Leben“ der Lebenshilfe Bundesvereinigung soll ihnen dabei helfen. Die Barmer Ersatzkasse (BEK) unterstützt dieses Vorhaben mit 10.000 Euro aus Mitteln der Selbsthilfeförderung. Einen entsprechenden Scheck überreichte Frank-Dietrich Burkert, Bezirksgeschäftsführer der Barmer Ersatzkasse Marburg, an Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe.

    [19.10.2009, 11:26]
     
     
  • VW unterstützt die Lebenshilfe

    VW unterstützt die Lebenshilfe

    „Wir möchten mit diesem Fahrzeug dazu beitragen, dass die Bundesvereinigung Lebenshilfe weiterhin so erfolgreich für behinderte Menschen aktiv sein kann“, begründet Gerd Schmees, der bei Volkswagen Nutzfahrzeuge für Menschen mit Behinderungen zuständig ist, das neuerliche Engagement für die Lebenshilfe.

    [08.10.2009, 17:39]
     
     
  • Bei den Koalitionsverhandlungen Menschen mit Behinderung nicht vergessen

    Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter fordert nationalen Teilhaberat

    Die Führungsgremien der Lebenshilfe blicken nach der Bundestagswahl optimistisch in die Zukunft. „Die große Koalition hat gute Arbeit geleistet. Wir verdanken ihr, dass das weltweit beachtete Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von Deutschland ratifiziert worden ist“, so Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, der größten Eltern- und Selbsthilfevereinigung für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland. Wichtige Meilensteine seien auch ein verbessertes Schwangerschaftskonfliktgesetz, das Gewebegesetz und die Reform der Pflegeversicherung, die für viele Menschen mit geistiger Behinderung Fortschritte gebracht habe. Die Lebenshilfe erwartet, dass sich CDU/CSU und FDP in ihrer Koalitionsvereinbarung zum ethischen Wächteramt bekennen.

    [06.10.2009, 09:54]
     
     
  • Ehrenamtliches Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung – auch das ist Teilhabe

    Lebenshilfe stellt integrative Café-Projekte zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements vor

    Ob ein Samstag im Fußballstadion, ein Kinobesuch oder ein Stadtbummel: Viele ganz normale Aktivitäten wären für Menschen mit geistiger Behinderung ohne den Einsatz ehrenamtlich Engagierter nicht möglich.

    [01.10.2009, 10:45]
     
     
  • Lebenshilfe erinnert an Euthanasie-Opfer

    Aktionskreis "T4-Opfer nicht vergessen" fordert Gleichstellung und Entschädigung der Opfer - Gedenkveranstaltung am 5. September

    Am 5. September vor 70 Jahren unterzeichnete Hitler den „Euthanasie-Erlass“, eine extrem verharmlosende Bezeichnung für den Massenmord an behinderten und kranken Menschen. Er hatte die Unterschrift auf den 1. September rückdatiert, um den Vernichtungskrieg nach innen und außen zeitgleich beginnen zu lassen. Bereits sechs Jahre zuvor hatten die Nazis das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses erlassen. Mehr als 100.000 Psychiatrie-Patienten und behinderte Menschen wurden während der sogenannten T4-Aktion durch SS-Ärzte und Pflegekräfte ermordet. Tausende kamen in den Gaskammern um, wurden vergiftet oder mussten langsam verhungern.

    [01.09.2009, 10:25]
     
     
 

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D.

Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfezoom

Kostenfreies und druckfähiges Porträtfoto von Ulla Schmidt (jpg - 1.7 MB), bitte nennen Sie als Bildquelle: Ulla Schmidt, MdB.

Kurz-Vita von Ulla Schmidt (pdf - 135.9 KB)

Mehr über Ulla Schmidt erfahren.

 
 

Ihr Kontakt zur Pressestelle

Peer Brocke 
Tel.: 0 30/20 64 11-1 40
Kerstin Heidecke
Tel.: 0 30/20 64 11-1 41

 
 
 

Hilfreich für Ihre Arbeit

Neuer Ratgeber (pdf - 852.2 KB) für Pressearbeit der Lebenshilfen vor Ort (Stand: November 2017)

Auf Augenhöhe - so heißt ein Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Weitere Tipps unter www.leidmedien.de

Veranstaltungen barrierefrei planen - dazu gibt es einen Online-Ratgeber von Sozialhelden e.V.

Menschen erreichen über Soziale Medien wie Facebook  - ein Leitfaden der BAG Selbsthilfe

 
 

Übersicht alljährlicher Gedenk- und Aktionstage für Ihre eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes
Beispiel: Gedenkstunde gestalten für die getöteten Menschen mit Behinderung („Euthanasie“-Morde der T4-Aktion), z.B. in Kooperation mit einer Schule.

08. März
Internationaler Tag der Frau
Beispiel: Porträt der Frauenbeauftragten einer Werkstatt, einer Vertreterin des Werkstattrats oder Heimbeirats oder eine Blumenaktion in einer Einkaufsstraße – Blumen für Frauen von starken und engagierten Frauen der Lebenshilfe

21. März
Welt-Down-Syndrom-Tag
Beispiel: Eine Familie mit Down-Syndrom-Kind berichtet über ihren Alltag.

26. März
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
(UN-BRK) trat am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft (Ratifizierung durch Bundestag)
Beispiel: Gelungenes lokales Teilhabe/Inklusionsprojekt vorstellen

02. April
Welt-Autismus-Tag

Von den Vereinten Nationen
im Jahr 2008 eingeführt
Beispiel: Zeigen Sie, in welcher eigenen Welt Menschen mit autistischer Behinderung leben und welche Hilfen sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen

05. Mai
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Fördermittel der
Aktion Mensch beantragen!

14. Mai
Muttertag

Beispiel: Eine Mutter von behinderten und nicht behinderten Kindern erzählt davon wie sie Familienalltag und Beruf mit all den normalen und besonderen Herausforderungen meistert (siehe auch 15. Mai)

15. Mai
Internationaler Tag der Familie

Beispiel: Reportage über eine Familie mit einem behinderten Kind. Hier könnte auch die Situation nicht behinderter Geschwister in den Fokus genommen werden. Oder veranstalten Sie ein großes Picknick für Familien mit und ohne behinderte Kinder.

08. September (immer 2. Samstag im September
Tag der deutschen Sprache)

Beispiel: vor Ort für Leichte Sprache eintreten, etwa bei Behördenformularen

20. September
Deutscher Weltkindertag / international am 1. Juni bzw. 20. November
Beispiel: Bericht über die (inklusive) Kindertagesstätte oder Schule

01. Oktober
Welttag älterer Menschen
Beispiel: Porträt über die älteste Bewohnerin oder den ältesten Bewohner einer Wohneinrichtung

23. November
60 Jahre Bundesvereinigung Lebenshilfe
Über Veranstaltungen und Aktionen im Jubiläumsjahr informieren wir aktuell

03. Dezember
Welttag behinderter Menschen
Beispiel: Pressekonferenz, Diskussionsveranstaltung oder eine Protestaktion zu den aktuellen Benachteiligungen behinderter Menschen in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft

05. Dezember
Tag des Ehrenamtes
Beispiel: Vorstellung eines engagierten Angehörigen oder Bilanz ziehen: Wie viel Stunden wurden ehrenamtlich im ablaufenden Jahr gearbeitet?

10. Dezember
Tag der Menschenrechte
Beispiel: siehe Welttag behinderter Menschen

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen