Die Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pressemeldungen aus dem Jahr 2010 im Überblick:

 
  • Weiter Streit um Präimplantationsdiagnostik

    Fraktionsübergreifender Gruppenantrag für eingeschränkte Zulassung der PID - Lebenshilfe lehnt Gentest an Embryonen nach wie vor ab

    Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten hat am 21.12.2010 einen Gesetzesentwurf zur eingeschränkten Zulassung der PID vorgestellt. Die Lebenshilfe lehnt dagegen die PID ab: Man dürfe nicht zwischen lebenswertem und unlebenswertem Leben unterscheiden.

    [21.12.2010, 15:04]
     
     
  • Neue Optionen für generationenübergreifendes Engagement:

    Lebenshilfe positioniert sich zum Bundesfreiwilligendienstgesetz

    [09.12.2010, 09:23]
     
     
  • Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert Bundesrat zur Ablehnung der Hartz-IV-Neuregelung auf

    Als willkürlich bezeichnet die Bundesvereinigung Lebenshilfe die in den Hartz-IV-Neuregelungen verankerte Bemessung des Existenzminimums für erwachsene Menschen mit Behinderungen, die mit ihren Eltern in einer Haushaltsgemeinschaft leben. Während Erwachsene, die allein leben, einen Regelsatz von 364 Euro pro Monat erhalten, sollen Erwachsene, die – wie viele Menschen mit Behinderungen – noch bei ihren Eltern leben, mit 291 Euro auskommen müssen.

    [06.12.2010, 12:20]
     
     
  • Fremdnützige Forschung an Kindern mit geistiger Behinderung wird nicht mehr staatlich gefördert

    Lebenshilfe begrüßt Entscheidung des Bundesforschungsministeriums

    Das Bundesforschungsministerium hat sich dazu entschlossen, das Projekt des „Deutschen Netzwerks für mentale Retardierung“ (MRNET) nicht weiter finanziell zu unterstützen. Das erfuhr jetzt die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Ministerium. Die Lebenshilfe hatte bereits Anfang Juli auf die fragwürdige Forschung des MRNET aufmerksam gemacht und einen Förderungs-Stopp gefordert. Für die Studie werden Kinder mit geistiger Behinderung untersucht und fotografiert. Ihnen wird zudem Blut entnommen, um bisher unbekannte Veränderungen des Genmaterials zu finden, die möglicherweise zu geistiger Behinderung führen können. Die untersuchten Kinder profitieren aber nicht von den Untersuchungen.

    [18.11.2010, 10:29]
     
     
  • 'Ich bin ein Fan von Sportlern mit Behinderung'

    'Ich bin ein Fan von Sportlern mit Behinderung'

    Der Bremer Willi Lemke erhielt heute den Medienpreis BOBBY 2010 der Bundesvereinigung Lebenshilfe

    „Menschen mit Behinderung gehören ins Zentrum der Gesellschaft und nicht an den Rand. Dafür kann jeder etwas tun.“ Mit diesen Worten nahm Willi Lemke in der Berliner Landesvertretung der Freien Hansestadt Bremen den Medienpreis BOBBY 2010 der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Empfang. Gewürdigt wurde damit das Engagement des 64-jährigen Politikers für Sportler mit Behinderung. „Ich bin nicht mehr am sogenannten Elite-Sport interessiert, das war früher. Ich bin ein Fan von Sportlern mit Behinderung; sie inspirieren mich, hier kann man sehen, was wahrer Sportsgeist bedeutet.“

    [15.11.2010, 15:35]
     
     
  • Selbstbestimmt Leben mit WOHNEN HEUTE

    Selbstbestimmt Leben mit WOHNEN HEUTE

    BARMER GEK ermöglicht Nachdruck von Lebenshilfe-Broschüre mit 3000 Euro

    Bereits nach wenigen Monaten waren die ersten 4000 Exemplare der Lebenshilfe-Broschüre „Wohnen heute“ vergriffen. Dank einer Spende der BARMER GEK können jetzt noch einmal 1000 Hefte nachgedruckt werden. Einen Scheck in Höhe von 3000 Euro überreichte heute Frank-Dietrich Burkert, Bezirksgeschäftsführer der BARMER GEK Marburg, an Ulrich Bauch, den Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe.

    [12.11.2010, 17:02]
     
     
  • Lebenshilfe warnt vor Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften

    Der bundesweit tätige Verband Lebenshilfe warnt vor der Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften. Vorsicht ist gerade jetzt geboten, wenn in der Vorweihnachtszeit damit geworben wird, dass die Artikel von Menschen mit Behinderung hergestellt wurden oder der Verkaufserlös behinderten Menschen zugute kommt. Wer an Produkten aus Werkstätten für behinderte Menschen inte¬ressiert ist, sollte besser das Angebot von Behindertenwerkstätten in der Region nutzen, die oft eigene Läden betreiben und mit Ständen auf Weihnachtsmärkten vertreten sind.

    [11.11.2010, 15:22]
     
     
  • Lebenshilfe kritisiert Benachteiligung von Menschen mit Behinderung durch Hartz-IV-Neuregelung

    Als willkürlich bezeichnet die Bundesvereinigung Lebenshilfe einseitig gekürzte Hartz-IV-Regelsätze für Menschen mit Behinderung. Mit ihren Plänen missachte die Bundesregierung die Maßgabe des Bundesverfassungsgerichtes, die Regelsätze transparent und nachvollziehbar zu bestimmen. Gerade Menschen mit einer (geistigen) Behinderung, die bei Eltern oder anderen Verwandten leben, seien auf die besondere Unterstützung durch die Sozialleistungssysteme angewiesen.

    [10.11.2010, 13:24]
     
     
  • Lebenshilfe steht für uneingeschränkte Teilhabe behinderter Menschen

    Lebenshilfe steht für uneingeschränkte Teilhabe behinderter Menschen

    Mehr als 500 Vertreter aus ganz Deutschland berieten in Marburg ein neues Grundsatzprogramm – Bundesbehindertenbeauftragter Hubert Hüppe zu Gast

    Die uneingeschränkte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft von Geburt an ist das Ziel der Lebenshilfe. Es steht im Mittelpunkt eines neuen Grundsatzprogramms der 135.000 Mitglieder starken Vereinigung für Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige, Freunde und Fachleute. In der am Samstagnachmittag zu Ende gegangenen Mitgliederversammlung in der Marburger Stadthalle diskutierten mehr als 500 Vertreter aus ganz Deutschland in einer ersten Lesung den Entwurf der zukünftigen Lebenshilfe-Verfassung, die in einem Jahr endgültig verabschiedet werden soll. Prominenter Gast aus Berlin war Bundesbehindertenbeauftragter Hubert Hüppe, der auch dem Bundesvorstand der Lebenshilfe angehört.

    [30.10.2010, 16:37]
     
     
  • Lebenshilfe fordert Verbot der PID

    Lebenshilfe fordert Verbot der PID

    In der aktuellen Debatte nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Juli zur Präimplantationsdiagnostik (PID) mehren sich die Stimmen gegen eine Zulassung in Deutschland. Behinderungen, die mit dieser Methode verhindert werden sollen, erhalten das Etikett, mit ihnen sei das Leben „nicht lebenswert“. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht dadurch die Solidarität mit behinderten Menschen gefährdet und fordert ein Verbot der PID.

    [28.10.2010, 11:37]
     
     
  • Ministerin von der Leyen will nicht bei behinderten Menschen sparen

    Lebenshilfe begrüßt klares Nein zu Kürzungsvorschlägen der Gemeindefinanzkommission

    Gegenüber der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen erklärt, den Rotstift nicht bei Menschen mit Behinderung ansetzen zu wollen: „Ihre Bedenken zu den Forderungen der Arbeitsgruppe ‚Standards‘ der Gemeindefinanzkommission bezüglich der Kürzung von Leistungen in der Behindertenhilfe möchte ich gern entkräften. Mein Haus hat bei den ersten Gesprächen auf Fachebene bereits sehr deutlich gemacht, dass es insbesondere vor dem Hintergrund der Behindertenrechtskonvention in diesem Bereich keine Einsparungen oder Kürzungen geben wird.“ So steht es in einem Brief der Ministerin an den Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Robert Antretter.

    [08.10.2010, 14:07]
     
     
  • Werkstätten für behinderte Menschen gehen neue Wege

    Mehr als 300 Teilnehmer beim Führungskräftetreffen der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 27. bis 29. September in Weimar

    Wie die Werkstätten veränderten Rahmenbedingungen gerecht werden können, ist Thema der Tagung „Werkstätten unter Druck – Veränderungen aktiv gestalten“. Das diesjährige Führungskräftetreffen der Bundesvereinigung Lebenshilfe findet vom 27. bis 29. September in Weimar statt.

    [24.09.2010, 14:10]
     
     
 

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D.

Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfezoom

Kostenfreies und druckfähiges Porträtfoto von Ulla Schmidt (jpg - 1.7 MB), bitte nennen Sie als Bildquelle: Ulla Schmidt, MdB.

Kurz-Vita von Ulla Schmidt (pdf - 135.9 KB)

Mehr über Ulla Schmidt erfahren.

 
 

Ihr Kontakt zur Pressestelle

Peer Brocke 
Tel.: 0 30/20 64 11-1 40
Kerstin Heidecke
Tel.: 0 30/20 64 11-1 41

 
 
 

Hilfreich für Ihre Arbeit

Neuer Ratgeber (pdf - 852.2 KB) für Pressearbeit der Lebenshilfen vor Ort (Stand: November 2017)

Auf Augenhöhe - so heißt ein Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Weitere Tipps unter www.leidmedien.de

Veranstaltungen barrierefrei planen - dazu gibt es einen Online-Ratgeber von Sozialhelden e.V.

Menschen erreichen über Soziale Medien wie Facebook  - ein Leitfaden der BAG Selbsthilfe

 
 

Übersicht alljährlicher Gedenk- und Aktionstage für Ihre eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes
Beispiel: Gedenkstunde gestalten für die getöteten Menschen mit Behinderung („Euthanasie“-Morde der T4-Aktion), z.B. in Kooperation mit einer Schule.

08. März
Internationaler Tag der Frau
Beispiel: Porträt der Frauenbeauftragten einer Werkstatt, einer Vertreterin des Werkstattrats oder Heimbeirats oder eine Blumenaktion in einer Einkaufsstraße – Blumen für Frauen von starken und engagierten Frauen der Lebenshilfe

21. März
Welt-Down-Syndrom-Tag
Beispiel: Eine Familie mit Down-Syndrom-Kind berichtet über ihren Alltag.

26. März
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
(UN-BRK) trat am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft (Ratifizierung durch Bundestag)
Beispiel: Gelungenes lokales Teilhabe/Inklusionsprojekt vorstellen

02. April
Welt-Autismus-Tag

Von den Vereinten Nationen
im Jahr 2008 eingeführt
Beispiel: Zeigen Sie, in welcher eigenen Welt Menschen mit autistischer Behinderung leben und welche Hilfen sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen

05. Mai
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Fördermittel der
Aktion Mensch beantragen!

14. Mai
Muttertag

Beispiel: Eine Mutter von behinderten und nicht behinderten Kindern erzählt davon wie sie Familienalltag und Beruf mit all den normalen und besonderen Herausforderungen meistert (siehe auch 15. Mai)

15. Mai
Internationaler Tag der Familie

Beispiel: Reportage über eine Familie mit einem behinderten Kind. Hier könnte auch die Situation nicht behinderter Geschwister in den Fokus genommen werden. Oder veranstalten Sie ein großes Picknick für Familien mit und ohne behinderte Kinder.

08. September (immer 2. Samstag im September
Tag der deutschen Sprache)

Beispiel: vor Ort für Leichte Sprache eintreten, etwa bei Behördenformularen

20. September
Deutscher Weltkindertag / international am 1. Juni bzw. 20. November
Beispiel: Bericht über die (inklusive) Kindertagesstätte oder Schule

01. Oktober
Welttag älterer Menschen
Beispiel: Porträt über die älteste Bewohnerin oder den ältesten Bewohner einer Wohneinrichtung

23. November
60 Jahre Bundesvereinigung Lebenshilfe
Über Veranstaltungen und Aktionen im Jubiläumsjahr informieren wir aktuell

03. Dezember
Welttag behinderter Menschen
Beispiel: Pressekonferenz, Diskussionsveranstaltung oder eine Protestaktion zu den aktuellen Benachteiligungen behinderter Menschen in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft

05. Dezember
Tag des Ehrenamtes
Beispiel: Vorstellung eines engagierten Angehörigen oder Bilanz ziehen: Wie viel Stunden wurden ehrenamtlich im ablaufenden Jahr gearbeitet?

10. Dezember
Tag der Menschenrechte
Beispiel: siehe Welttag behinderter Menschen

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen