Die Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pressemeldungen aus dem Jahr 2013 im Überblick:

 
  • Koalitionsvertrag verspricht mehr Teilhabe durch neues Bundesleistungsgesetz

    Morgen ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung

    Zum Welttag behinderter Menschen am 3. Dezember macht Ulla Schmidt (MdB), Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, auf die Bedeutung des im Koalitionsvertrag angekündigten Bundesleistungsgesetzes aufmerksam. „Zahlreiche Menschen mit Behinderung sind auf die Leistungen der Eingliederungshilfe angewiesen. Bei dem im Koalitionsvertrag vorgesehenen neuen Bundesleistungsgesetz darf nicht die finanzielle Entlastung der Kommunen, sondern müssen die Rechte der Menschen mit Behinderungen im Vordergrund stehen.“

    [02.12.2013, 15:35]
     
     
  • Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Profit

    Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Profit

    Führungskräfte diskutieren Zukunft der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung

    Mehr als 230 Führungskräfte der Lebenshilfe kamen in Potsdam zusammen, um über die Zukunft der Werkstätten für behinderte Menschen zu diskutieren, sich über gute Beispiele beruflicher Teilhabe auszutauschen und das Spannungsfeld zwischen Mensch und Profit zu beleuchten. Eröffnet wurde das Treffen von der Lebenshilfe-Bundesvorsitzenden Ulla Schmidt.

    [27.11.2013, 16:38]
     
     
  • Bundesteilhabegesetz muss Leistungen für Menschen mit Behinderung verbessern!

    Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales verhandelt am 16. November die Inhalte für ein Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung

    Das Bundesteilhabegesetz soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und die Vorgaben aus der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Es soll überdies die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ablösen. Bislang ist die Eingliederungshilfe ein Teil der Sozialhilfe und wird nur bei fehlender eigener finanzieller Leistungsfähigkeit vom Staat übernommen.

    [14.11.2013, 14:01]
     
     
  • Lebenshilfe warnt vor Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften

    Der bundesweit tätige Verband Lebenshilfe e. V. warnt vor der Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften. Vorsicht ist gerade jetzt geboten, wenn in der Vorweihnachtszeit damit geworben wird, dass die Artikel von Menschen mit Behinderung hergestellt wurden oder der Verkaufserlös behinderten Menschen zugutekommt.

    [13.11.2013, 09:48]
     
     
  • Lebenshilfe zeichnet ChrisTine Urspruch und den Tatort Münster mit dem BOBBY 2013 aus

    Lebenshilfe zeichnet ChrisTine Urspruch und den Tatort Münster mit dem BOBBY 2013 aus

    Den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhielten heute in Köln die Schauspielerin ChrisTine Urspruch und das Team des Tatorts Münster. Ausgezeichnet wurde der humorvolle Umgang des Krimi-Formats mit einem vermeintlichen Defizit. Die pointierten und politisch unkorrekten Wortwechsel zwischen der von ChrisTine Urspruch gespielten kleinwüchsigen Gerichtsmedizinerin Silke Haller und ihrem Chef, Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) tragen wesentlich zum Erfolg der Krimi-Reihe bei, die seit 2002 vom WDR produziert wird.

    [07.11.2013, 14:39]
     
     
  • Länder setzen Bund unter Zugzwang

    Konkrete Vereinbarungen zum Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderungen müssen Eingang in die Koalitionsverhandlungen finden

    Die Bundesländer veranstalten am 30. September 2013 in Berlin ein Expertengespräch in Vorbereitung zur Arbeits- und Sozialministerkonferenz im November. Dort werden die Vorschläge der Länder für ein Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Das Bundesleistungsgesetz soll die Eingliederungshilfe ablösen. Es wird von allen im Bundestag vertretenen Parteien angestrebt und hat Eingang in die jeweiligen Wahlprogramme gefunden. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die zukünftige Bundesregierung diese von Ländern, Kommunen, Verbänden und Parteien dringend geforderte Reform in ihren Koalitionsvertrag aufnimmt.

    [27.09.2013, 12:38]
     
     
  • Vielfalt schützen – Vielfalt leben

    Vielfalt schützen – Vielfalt leben

    Menschen mit geistiger Behinderung im Einsatz für den Naturschutz

    Auch in der neunten bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ vom 10. bis 21. September machen sich Menschen mit geistiger Behinderung wieder für Naturschutzprojekte stark: Freiwillige aus Lebenshilfe-Einrichtungen engagieren sich in Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten.

    [10.09.2013, 10:00]
     
     
  • Die Gesellschaft wird familienfreundlich und inklusiv!

    Die Gesellschaft wird familienfreundlich und inklusiv!

    Kongress der Lebenshilfe und ihrer Partner schließt mit einem Manifest der Familien

    „Wir machen Gesellschaft“: Unter diesem Titel hatten die Bundesvereinigung Lebenshilfe, die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF), das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter, die Interessengemeinschaft Fragiles-X sowie FASD Deutschland vom 6. bis zum 8. September zu einem großen Familienkongress in das Freizeit- und Erholungszentrum FEZ-Berlin eingeladen.

    [08.09.2013, 12:27]
     
     
  • Wir machen Gesellschaft - damit alle an ihr teilhaben

    Wir machen Gesellschaft - damit alle an ihr teilhaben

    DAK-Gesundheit unterstützt Familienkongress der Lebenshilfe mit 60 000 Euro

    „Wir machen Gesellschaft“: Unter diesen Titel stellt die Lebenshilfe ihren großen Familienkongress, den sie gemeinsam mit Partnerorganisationen vom 6. bis zum 8. September 2013 in Berlin ausrichten wird. Mehr als 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden erwartet. Erhard Gessner, Leiter der Geschäftsstelle Marburg der DAK-Gesundheit, und Konrad Martin, Leiter des Bezirks Marburg der DAK-Gesundheit, übergaben heute einen Scheck in Höhe von 60 000 Euro an die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust. „Wir freuen uns, diesen Kongress zu unterstützen“, so Gessner.

    [28.08.2013, 12:30]
     
     
  • „Wir wünschen uns Akzeptanz, geht nicht auf Distanz“

    „Wir wünschen uns Akzeptanz, geht nicht auf Distanz“

    Schulklasse aus Neckargemünd gewinnt bundesweiten Radiowettbewerb bigINCLUSION

    Die Klasse 8.4 der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd hat den Radiowettbewerb bigINCLUSION gewonnen. Die Förderschüler überzeugten die Jury mit dem Rap „Wir sind eins“ und dem Slogan „Wir wünschen uns Akzeptanz, geht nicht auf Distanz“. Die Klasse setzte sich gegen 35 Mitbewerber durch, die es ebenfalls in die letzte Runde schafften. Platz zwei und drei belegen Julia Jende aus Taunusstein und der Wiesbadener Adrian Metzger. bigINCLUSION ist eine Aktion der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Kooperation mit dem Radiosender bigFM und der Krankenkasse BARMER GEK. Schüler mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 20 Jahren wurden aufgerufen, eigene Radiobeiträge zum Thema Inklusion zu produzieren.

    [22.08.2013, 12:59]
     
     
  • Fred, der Frosch, und eine Schule für alle

    Fred, der Frosch, und eine Schule für alle

    Neues Lebenshilfe-Kinderbuch mit vielen Bildern macht Lust auf Inklusion

    Mit „Fred, der Frosch, und eine Schule für alle“ zeigt die Autorin Wiltrud Thies anschaulich, was Inklusion bedeutet und wie sie gelingen kann. Das erste Kinderbuch der langjährigen Leiterin der inklusiven Sophie-Scholl-Schule der Lebenshilfe Gießen ist eine Mutmach-Geschichte zum Vorlesen, Selbst-Lesen und Theaterspielen.

    [21.08.2013, 08:47]
     
     
  • Eine Einladung zum Gedenken

    PRESSEMELDUNG der Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung, von Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und sozialpsychiatrischen Fachverbänden

    Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (GezVeN) vom 14. Juli 1933 jährt sich dieses Jahr zum 80. Mal. Die Verbände sehen sich in der Pflicht, sich gegen das Vergessen dieser schrecklichen Verbrechen und für ein Lernen aus der Geschichte in der Gegenwart einzusetzen und bedauern zutiefst das erfahrene Leid der Opfer.

    [12.07.2013, 12:00]
     
     
 

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D.

Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfezoom

Kostenfreies und druckfähiges Porträtfoto von Ulla Schmidt (jpg - 1.7 MB), bitte nennen Sie als Bildquelle: Ulla Schmidt, MdB.

Kurz-Vita von Ulla Schmidt (pdf - 135.9 KB)

Mehr über Ulla Schmidt erfahren.

 
 

Ihr Kontakt zur Pressestelle

Peer Brocke 
Tel.: 0 30/20 64 11-1 40
Kerstin Heidecke
Tel.: 0 30/20 64 11-1 41

 
 
 

Hilfreich für Ihre Arbeit

Neuer Ratgeber (pdf - 852.2 KB) für Pressearbeit der Lebenshilfen vor Ort (Stand: November 2017)

Auf Augenhöhe - so heißt ein Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Weitere Tipps unter www.leidmedien.de

Veranstaltungen barrierefrei planen - dazu gibt es einen Online-Ratgeber von Sozialhelden e.V.

Menschen erreichen über Soziale Medien wie Facebook  - ein Leitfaden der BAG Selbsthilfe

 
 

Übersicht alljährlicher Gedenk- und Aktionstage für Ihre eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes
Beispiel: Gedenkstunde gestalten für die getöteten Menschen mit Behinderung („Euthanasie“-Morde der T4-Aktion), z.B. in Kooperation mit einer Schule.

08. März
Internationaler Tag der Frau
Beispiel: Porträt der Frauenbeauftragten einer Werkstatt, einer Vertreterin des Werkstattrats oder Heimbeirats oder eine Blumenaktion in einer Einkaufsstraße – Blumen für Frauen von starken und engagierten Frauen der Lebenshilfe

21. März
Welt-Down-Syndrom-Tag
Beispiel: Eine Familie mit Down-Syndrom-Kind berichtet über ihren Alltag.

26. März
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
(UN-BRK) trat am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft (Ratifizierung durch Bundestag)
Beispiel: Gelungenes lokales Teilhabe/Inklusionsprojekt vorstellen

02. April
Welt-Autismus-Tag

Von den Vereinten Nationen
im Jahr 2008 eingeführt
Beispiel: Zeigen Sie, in welcher eigenen Welt Menschen mit autistischer Behinderung leben und welche Hilfen sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen

05. Mai
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Fördermittel der
Aktion Mensch beantragen!

14. Mai
Muttertag

Beispiel: Eine Mutter von behinderten und nicht behinderten Kindern erzählt davon wie sie Familienalltag und Beruf mit all den normalen und besonderen Herausforderungen meistert (siehe auch 15. Mai)

15. Mai
Internationaler Tag der Familie

Beispiel: Reportage über eine Familie mit einem behinderten Kind. Hier könnte auch die Situation nicht behinderter Geschwister in den Fokus genommen werden. Oder veranstalten Sie ein großes Picknick für Familien mit und ohne behinderte Kinder.

08. September (immer 2. Samstag im September
Tag der deutschen Sprache)

Beispiel: vor Ort für Leichte Sprache eintreten, etwa bei Behördenformularen

20. September
Deutscher Weltkindertag / international am 1. Juni bzw. 20. November
Beispiel: Bericht über die (inklusive) Kindertagesstätte oder Schule

01. Oktober
Welttag älterer Menschen
Beispiel: Porträt über die älteste Bewohnerin oder den ältesten Bewohner einer Wohneinrichtung

23. November
60 Jahre Bundesvereinigung Lebenshilfe
Über Veranstaltungen und Aktionen im Jubiläumsjahr informieren wir aktuell

03. Dezember
Welttag behinderter Menschen
Beispiel: Pressekonferenz, Diskussionsveranstaltung oder eine Protestaktion zu den aktuellen Benachteiligungen behinderter Menschen in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft

05. Dezember
Tag des Ehrenamtes
Beispiel: Vorstellung eines engagierten Angehörigen oder Bilanz ziehen: Wie viel Stunden wurden ehrenamtlich im ablaufenden Jahr gearbeitet?

10. Dezember
Tag der Menschenrechte
Beispiel: siehe Welttag behinderter Menschen

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen