Die Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pressemeldungen aus dem Jahr 2014 im Überblick:

 
  • Menschen mit Behinderung gehen vors Bundesverfassungsgericht

    Lebenshilfe und Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie unterstützen Wahlprüfungsbeschwerde

    Acht Menschen mit Behinderung haben Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt, weil sie bei der Bundestagswahl 2013 nicht wählen durften. Zuvor war ihr Einspruch gegen die Wahl durch den Bundestag abgelehnt worden. Die Beschwerdeführer wollen, dass die Verfassungshüter die geltenden Wahlrechtsausschlüsse für nichtig erklären und werden dabei von der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) unterstützt.

    [16.12.2014, 10:51]
     
     
  • Nicht nur zur Weihnachtszeit: Die Deutschen helfen gerne

    Nicht nur zur Weihnachtszeit: Die Deutschen helfen gerne

    Lebenshilfe-Umfrage zu Spendenbereitschaft und ehrenamtlichem Engagement

    Die Deutschen wollen helfen, sei es mit einer Spende oder durch ehrenamtliches Engagement. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungs-repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Generell ist die Bereitschaft der Deutschen mit Spenden zu helfen stärker ausgeprägt, als sich zeitlich zu engagieren. Besonders die Hilfsbereitschaft zugunsten von Menschen mit Behinderung und sozial Benachteiligten ist groß.

    [05.12.2014, 10:30]
     
     
  • Lebenshilfe: Menschen mit Behinderung erwarten das Bundesteilhabegesetz in 2016

    Am 3. Dezember ist der Welttag für Menschen mit Behinderung

    Finanzpolitische Überlegungen beeinträchtigen aktuell die inhaltliche Diskussion um das Bundesteilhabegesetz, es droht sogar zu scheitern. Laut Koalitionsvertrag sollen die Kommunen im Rahmen der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes im Umfang von fünf Milliarden Euro jährlich entlastet werden. Dieser Konsens droht nun zu kippen. „Eine Abspaltung der fünf Milliarden Euro als Entlastung für Städte und Gemeinden vom geplanten Bundesteilhabegesetz darf es nicht geben.“ Das fordert eindringlich Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, anlässlich des Welttages für Menschen mit Behinderung am 3. Dezember.

    [01.12.2014, 15:45]
     
     
  • Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben noch weit

    Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben noch weit

    Bundesvereinigung Lebenshilfe legt Bevölkerungsumfrage zur Inklusion und Wahrnehmung von Menschen mit geistiger Behinderung vor – Ulla Schmidt: Koalitionsvereinbarung zum Bundesteilhabegesetz muss eingehalten werden

    Der Allensbach-Studie zu Folge hat jeder fünfte Bürger (22 Prozent) Kontakt zu Menschen mit einer geistigen Behinderung, sei es in der eigenen Familie, dem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Weiten Teilen der Bevölkerung ist die UN-BRK als Auslöser für die Inklusionsdebatte weitgehend unbekannt. Nur 22 Prozent der Bevölkerung haben von der UN-BRK gehört. Im Mai 2011 waren es 14 Prozent.

    [13.11.2014, 10:00]
     
     
  • DAK fördert Lebenshilfe-Projekt „Senioren heute“ über zwei Jahre mit insgesamt 17.500 Euro

    DAK fördert Lebenshilfe-Projekt „Senioren heute“ über zwei Jahre mit insgesamt 17.500 Euro

    Mit dem Projekt „Senioren heute“ möchte die Bundesvereinigung Lebenshilfe die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung im Alter sichtbar machen. Die DAK unterstützt das Lebenshilfe-Vorhaben über zwei Jahre mit insgesamt 17.500 Euro aus Mitteln der Selbsthilfeförderung nach Paragraf 20c Sozialgesetzbuch V. Einen ersten Scheck in Höhe von 5000 Euro übergab heute Erhard Gessner, Geschäftsstellenleiter der DAK Marburg, an die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust.

    [12.11.2014, 16:37]
     
     
  • Barrieren abbauen und Vielfalt fördern

    Barrieren abbauen und Vielfalt fördern

    toom Baumarkt begeht vom 10. bis zum 15. November eine Aktionswoche ganz im Zeichen der Vielfalt und unterstützt dabei Einrichtungen der Lebenshilfe

    Kunden finden am Hauptaktionstag, Samstag, den 15. November, in den toom Baumärkten die „Wand der Vielfalt“. Für jeden bunten Handabdruck aus Papier, den die Baumarktkunden ausfüllen und festkleben, fließen 50 Cent in die lokalen Partnerschaften mit der Lebenshilfe.

    [05.11.2014, 10:00]
     
     
  • SEH-WEISEN-Kalender 2015 zeigt Kunst von Menschen mit Behinderung

    SEH-WEISEN-Kalender 2015 zeigt Kunst von Menschen mit Behinderung

    Durchatmen und für einen Moment eintauchen in Bilder grüner Landschaften, in eine Wiese im Regen oder in einen Blumengarten: Der SEH-WEISEN-Kalender der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat Tradition – und viele Fans. Auch im Jahr 2015 werden die Betrachter überrascht sein, wenn sie diese Welt voller Phantasie und Farben betreten. Künstlerinnen und Künstlern mit geistiger Behinderung haben die Bilder gemalt und zeigen uns ihren Alltag, ihre Träume, ihre Leidenschaften und ihren Humor.

    [22.10.2014, 15:30]
     
     
  • Kevin Prince Boateng engagiert sich für die Lebenshilfe

    Kevin Prince Boateng engagiert sich für die Lebenshilfe

    Was bisher kaum bekannt ist: Jamal, der sechsjährige Neffe des Weltklasse-Fußballers Kevin Prince Boateng (27) hat das Down-Syndrom. Der Schalke-Profi mit Berliner Wurzeln möchte sich daher für Menschen mit Behinderung engagieren und den Verein Lebenshilfe in seiner Arbeit unterstützen. Jetzt kam er zu einem ersten Besuch in die Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe am Leipziger Platz in Berlin und traf dort einige junge Leute mit Down-Syndrom. Begleitet wurde Kevin Prince Boateng von seinem älteren Bruder George und dessen Sohn Jamal.

    [10.10.2014, 10:11]
     
     
  • BARMER GEK unterstützt Schülerwettbewerb der Bundesvereinigung Lebenshilfe

    BARMER GEK unterstützt Schülerwettbewerb der Bundesvereinigung Lebenshilfe

    80.000 Euro für „Deine Stimme für Inklusion“ im Radio

    „Trotz Eurer guten Absicht, mit Mitleid geht es nicht“. So rappen fünf Schüler des Berliner Annedore-Leber-Berufsbildungswerks in ihrem Song „Version von Inklusion“. Damit holten sie den ersten Platz beim Lebenshilfe-Wettbewerb „Deine Stimme für Inklusion“. Zum zweiten Mal waren Jugendliche aus ganz Deutschland aufgerufen, Radiobeiträge zum Thema Inklusion – dem Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen – zu produzieren. Die gemeinsame Aktion der Bundesvereinigung Lebenshilfe, des Radiosenders ENERGY und der BARMER GEK unterstützt die Krankenkasse mit 80.000 Euro.

    [10.10.2014, 08:43]
     
     
  • Es geht auch anders als im Streitfall Henri

    Es geht auch anders als im Streitfall Henri

    Lea hat das Down-Syndrom und besucht schon seit drei Jahren das Städtische Gymnasium in Bad Segeberg

    Darf ein Kind mit Down-Syndrom aufs Gymnasium? Der Fall eines Jungen im baden-württembergischen Walldorf hat vor den Sommerferien bundesweit den heftig geführten Streit um die schulische Inklusion weiter angefacht. Henri Ehrhardt wollte mit seinen Freunden nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln. Das jedoch lehnte das Gymnasium ab, und auch die Realschule erteilte dem behinderten Jungen eine Absage. Die 14-Jähre Lea Zöpfgen aus Wahlstedt in Schleswig-Holstein hat wie Henri das Down-Syndrom. Sie aber geht seit der fünften Klasse auf das Städtische Gymnasium im benachbarten Bad Segeberg. Dort ist sie willkommen – bei den Mitschülern, den Lehrern, den Eltern.

    [08.10.2014, 09:20]
     
     
  • Die Reportage: Lea ist auf dem Gymnasium willkommen

    Die Reportage: Lea ist auf dem Gymnasium willkommen

    Es geht auch anders als im Streitfall Henri: 14-jähriges Mädchen mit Down-Syndrom besucht schon seit drei Jahren das Städtische Gymnasium in Bad Segeberg

    Lea wurde mit dem Down-Syndrom geboren – wie Henri, der nach der gemeinsamen Grundschulzeit mit seinen nicht behinderten Freunden aufs Gymnasium wollte. Aber das Gymnasium wollte Henri nicht, später bekam er auch noch eine Absage von der Realschule. So wurde Henri aus dem baden-württembergischen Walldorf in ganz Deutschland zu einer traurigen Berühmtheit, zum Zankapfel von Inklusionsgegnern und -befürwortern. Lea Zöpfgen dagegen, das geistig behinderte Mädchen aus Wahlstedt in Schleswig-Holstein, geht seit der fünften Klasse auf das Städtische Gymnasium im benachbarten Bad Segeberg.

    [08.10.2014, 09:19]
     
     
  • Inklusive Schule – wie geht das?

    Inklusive Schule – wie geht das?

    Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe aus Aachen und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, im Interview: "Eine Schule für alle: Kinder mit Behinderung, mit Migrationshintergrund, Hochbegabte – die Schule soll allen gerecht werden. Im Idealfall werden alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet."

    [08.10.2014, 09:18]
     
     
 

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D.

Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfezoom

Kostenfreies und druckfähiges Porträtfoto von Ulla Schmidt (jpg - 1.7 MB), bitte nennen Sie als Bildquelle: Ulla Schmidt, MdB.

Kurz-Vita von Ulla Schmidt (pdf - 135.9 KB)

Mehr über Ulla Schmidt erfahren.

 
 

Ihr Kontakt zur Pressestelle

Peer Brocke 
Tel.: 0 30/20 64 11-1 40
Kerstin Heidecke
Tel.: 0 30/20 64 11-1 41

 
 
 

Hilfreich für Ihre Arbeit

Neuer Ratgeber (pdf - 852.2 KB) für Pressearbeit der Lebenshilfen vor Ort (Stand: November 2017)

Auf Augenhöhe - so heißt ein Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Weitere Tipps unter www.leidmedien.de

Veranstaltungen barrierefrei planen - dazu gibt es einen Online-Ratgeber von Sozialhelden e.V.

Menschen erreichen über Soziale Medien wie Facebook  - ein Leitfaden der BAG Selbsthilfe

 
 

Übersicht alljährlicher Gedenk- und Aktionstage für Ihre eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes
Beispiel: Gedenkstunde gestalten für die getöteten Menschen mit Behinderung („Euthanasie“-Morde der T4-Aktion), z.B. in Kooperation mit einer Schule.

08. März
Internationaler Tag der Frau
Beispiel: Porträt der Frauenbeauftragten einer Werkstatt, einer Vertreterin des Werkstattrats oder Heimbeirats oder eine Blumenaktion in einer Einkaufsstraße – Blumen für Frauen von starken und engagierten Frauen der Lebenshilfe

21. März
Welt-Down-Syndrom-Tag
Beispiel: Eine Familie mit Down-Syndrom-Kind berichtet über ihren Alltag.

26. März
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
(UN-BRK) trat am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft (Ratifizierung durch Bundestag)
Beispiel: Gelungenes lokales Teilhabe/Inklusionsprojekt vorstellen

02. April
Welt-Autismus-Tag

Von den Vereinten Nationen
im Jahr 2008 eingeführt
Beispiel: Zeigen Sie, in welcher eigenen Welt Menschen mit autistischer Behinderung leben und welche Hilfen sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen

05. Mai
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Fördermittel der
Aktion Mensch beantragen!

14. Mai
Muttertag

Beispiel: Eine Mutter von behinderten und nicht behinderten Kindern erzählt davon wie sie Familienalltag und Beruf mit all den normalen und besonderen Herausforderungen meistert (siehe auch 15. Mai)

15. Mai
Internationaler Tag der Familie

Beispiel: Reportage über eine Familie mit einem behinderten Kind. Hier könnte auch die Situation nicht behinderter Geschwister in den Fokus genommen werden. Oder veranstalten Sie ein großes Picknick für Familien mit und ohne behinderte Kinder.

08. September (immer 2. Samstag im September
Tag der deutschen Sprache)

Beispiel: vor Ort für Leichte Sprache eintreten, etwa bei Behördenformularen

20. September
Deutscher Weltkindertag / international am 1. Juni bzw. 20. November
Beispiel: Bericht über die (inklusive) Kindertagesstätte oder Schule

01. Oktober
Welttag älterer Menschen
Beispiel: Porträt über die älteste Bewohnerin oder den ältesten Bewohner einer Wohneinrichtung

23. November
60 Jahre Bundesvereinigung Lebenshilfe
Über Veranstaltungen und Aktionen im Jubiläumsjahr informieren wir aktuell

03. Dezember
Welttag behinderter Menschen
Beispiel: Pressekonferenz, Diskussionsveranstaltung oder eine Protestaktion zu den aktuellen Benachteiligungen behinderter Menschen in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft

05. Dezember
Tag des Ehrenamtes
Beispiel: Vorstellung eines engagierten Angehörigen oder Bilanz ziehen: Wie viel Stunden wurden ehrenamtlich im ablaufenden Jahr gearbeitet?

10. Dezember
Tag der Menschenrechte
Beispiel: siehe Welttag behinderter Menschen

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

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