Die Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pressemeldungen aus dem Jahr 2016 im Überblick:

 
  • Lebenshilfe: Mehr Teilhabe erreicht!

    Der Bundestag verabschiedet das Bundesteilhabegesetz und das Dritte Pflegestärkungsgesetz mit wichtigen Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

    Bis dahin war es allerdings ein harter Kampf. Seit den ersten Gesetzesentwürfen im Frühjahr protestierten bundesweit Menschen mit Behinderung und ihre Verbände gegen die ursprünglich vorgelegten Entwürfe. Auch die Lebenshilfe hatte mit ihrer Kampagne #TeilhabeStattAusgrenzung für Verbesserungen an den Entwürfen gestritten - und letztendlich die Abgeordneten in vielen Punkten überzeugt. Nach monatelangem Ringen liegen nun insgesamt 127 Änderungsanträge durch die Koalitionsfraktionen vor und erfüllen wichtige Forderungen der Menschen mit Behinderung.

    [01.12.2016, 13:25]
     
     
  • Wahlrechtsausschlüsse aufheben!

    Stellungnahmen zur Vorbereitung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

    Weil es bisher keine gesetzgeberischen Aktivitäten auf Bundesebene gibt, unterstützt die Lebenshilfe zusammen mit dem Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) eine Gruppe von Menschen mit Behinderung. Sie haben Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt, weil sie bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 nicht wählen durften. Heute geht eine Stellungnahme ihrer Anwälte zum Gutachten des Deutschen Instituts für Menschenrechte an das Bundesverfassungsgericht.

    [30.11.2016, 11:30]
     
     
  • Lebenshilfe-Kampagne #TeilhabeStattAusgrenzung erfolgreich

    Bundesteilhabegesetz soll mit zahlreichen Verbesserungen verabschiedet werden

    Nach monatelangem Ringen um ein gutes Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III geben die beiden zuständigen Ausschüsse Arbeit und Soziales sowie Gesundheit heute (30.11.) ihre Empfehlungen ab: Morgen berät der Bundestag in zweiter und dritter Lesung die beiden Gesetzentwürfe und die umfangreichen Änderungsanträge.

    [30.11.2016, 11:00]
     
     
  • Gemeinsam gegen Diskriminierung - Lebenshilfe überreicht über 150.000 Unterschriften

    Gemeinsam gegen Diskriminierung - Lebenshilfe überreicht über 150.000 Unterschriften

    Weit mehr als 7.000 Teilnehmer bei der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor

    "Diese 151.698 Unterschriften sind ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung - und für mehr Teilhabe", sagte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Sie übergab die Unterschriften um 14.30 Uhr an die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Kerstin Griese, und den Vorsitzenden des Gesundheitsauschusses, Dr. Edgar Franke. Deutlich mehr als 7.000 Menschen mit und ohne Behinderung waren zur Kundgebung zum Bundesteilhabegesetz am Brandenburger Tor aus ganz Deutschland angereist.

    [07.11.2016, 15:30]
     
     
  • Ulla Schmidt: „Der Film macht Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen“

    Ulla Schmidt: „Der Film macht Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen“

    Lebenshilfe-Preis BOBBY heute in Köln an Annette Frier und die WDR-Produktion „Nur eine Handvoll Leben“ verliehen

    „Nur eine Handvoll Leben“ zeigt, wie Eltern von einem Moment auf den anderen vor die Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden. 3,2 Millionen Zuschauer fieberten am 23. März 2016 im Ersten zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen mit – und fragten sich: Was würde ich tun? Am Ende entscheidet sich die Mutter, gespielt von Annette Frier, gegen einen Schwangerschaftsabbruch: Ihr Kind mit dem Gendefekt Trisomie 18 soll selbst bestimmen können, ob es leben will.

    [03.11.2016, 13:30]
     
     
  • Lebenshilfe fordert: Menschen mit Behinderung nicht in Pflegeheime abschieben!

    Öffentliche Anhörung zum Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) am 17. Oktober

    Durch das Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III) drohen Menschen mit Behinderung erhebliche Benachteiligungen. Darauf macht die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich der bevorstehenden Anhörung am 17. Oktober im Gesundheitsausschuss aufmerksam. „Menschen mit Behinderung sind Versicherte in der Pflegeversicherung und müssen neben den notwendigen Leistungen der Eingliederungshilfe zugleich vollen Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung haben – unabhängig davon, wo sie wohnen“, fordert Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.

    [14.10.2016, 09:19]
     
     
  • Er gab Menschen mit Behinderung eine Stimme

    Er gab Menschen mit Behinderung eine Stimme

    Neues Buch über einen wahren Helden: Tom Mutters, Gründer der Lebenshilfe – Öffentliche Vorstellung der Biografie am 20. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse

    Über den "Vater" der Lebenshilfe erscheint jetzt ein Buch mit dem Titel „Tom Mutters: Pionier – Helfer – Visionär“; der Daedalus-Verlag bringt es in Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe heraus. Für Millionen war Tom Mutters ein wahrer Held. Nach den schrecklichen „Euthanasie“-Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus‘ gab er Menschen mit Behinderung eine Stimme und sorgte dafür, dass sie einen Platz in der Gesellschaft fanden – lange bevor der Begriff Inklusion modern wurde. Gemeinsam mit Eltern geistig behinderter Kinder gründete der niederländische Pädagoge 1958 im hessischen Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe.

    [13.10.2016, 11:00]
     
     
  • Lebenshilfe befürchtet Dammbruch: Fremdnützige Forschung an Menschen mit Demenz darf es nicht geben!

    „Die vom Gesundheitsministerium geplante Forschung an Menschen mit Demenz, die davon keinen Nutzen haben und nicht mehr einwilligen können, stellt einen Verstoß gegen die Menschenwürde dar“, so Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. „Das geltende Verbot solcher Forschung darf nicht aufgeweicht werden, alles andere käme einem Dammbruch gleich!

    [22.09.2016, 09:19]
     
     
  • Lebenshilfe kämpft weiter für wesentliche Verbesserungen am Bundesteilhabegesetz und am Dritten Pflegestärkungsgesetz!

    Die Mitglieder von Bundestag und Bundesrat haben es jetzt in der Hand, die bestehenden Mängel an den Gesetzesvorhaben zu beseitigen

    „Wir werden ein besseres Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III bekommen“, davon ist Ulla Schmidt, die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, fest überzeugt. „Auch zahlreiche meiner Kolleginnen und Kollegen im Bundestag sehen großen Nachbesserungsbedarf. Das weiß ich aus vielen eigenen Gesprächen und von unseren örtlichen Lebenshilfen, die auch auf ihre gewählten Abgeordneten zugehen und sie über die schwerwiegenden Folgen der beiden Gesetze aufklären.“

    [20.09.2016, 14:06]
     
     
  • Ulla Schmidt als Bundesvorsitzende der Lebenshilfe wiedergewählt

    Ulla Schmidt als Bundesvorsitzende der Lebenshilfe wiedergewählt

    Der Kampf für ein besseres Bundesteilhabegesetz geht in die heiße Phase

    Ein besseres Bundesteilhabegesetz bleibt das oberste Ziel der Lebenshilfe und ihrer heute wiedergewählten Bundesvorsitzenden Ulla Schmidt. Rund 400 Delegierte aus ganz Deutschland haben die Bundestagsvizepräsidentin mit überragender Mehrheit für weitere vier Jahre an der Spitze der Bundesvereinigung Lebenshilfe bestätigt.

    [17.09.2016, 14:24]
     
     
  • Flash, die Supermaus, ist die Preisträgerin der Familiale 2016

    Flash, die Supermaus, ist die Preisträgerin der Familiale 2016

    Trickfilm aus Leer gewinnt den inklusiven Amateur-Kurzfilmwettbewerb der Lebenshilfe

    Die Familiale 2016 endete mit einer rauschenden Preisverleihungs-Gala. Der Gewinner ist "Flash, die Supermaus" - ein Animationsfilm in Stop-Motion-Technik vom Atelierhaus-Filmteam der Lebenshilfe Leer. Der Publikumspreis ging an Christina Trauth aus Kaiserslautern, für ihren Film "Eine Geschichte vom Leben" - das Portrait eines besonderen Bruders.

    [16.09.2016, 12:52]
     
     
  • Lebenshilfe gegen Generalverdacht bei Sportlern mit geistiger Behinderung

    Wieder Betrugsvorwürfe vor Paralympics

    Zwölf Jahre waren Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung von den Paralympics komplett ausgeschlossen. Erst in London 2012 durften sie wieder an den Start gehen, doch erneut stehen Betrugsvorwürfe im Raum: Vor den heute beginnenden Paralympics in Rio de Janeiro meldet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass es in vielen Ländern Methode sei, die geistige Behinderung von Athleten vorzutäuschen. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages: „Dass wieder Menschen mit geistiger Behinderung unter Generalsverdacht gestellt werden, finde ich unerträglich. Denn es sind ja nicht sie, die betrügen, sondern Menschen ohne Beeinträchtigung.“

    [07.09.2016, 09:49]
     
     
 

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D.

Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfezoom

Kostenfreies und druckfähiges Porträtfoto von Ulla Schmidt (jpg - 1.7 MB), bitte nennen Sie als Bildquelle: Ulla Schmidt, MdB.

Kurz-Vita von Ulla Schmidt (pdf - 135.9 KB)

Mehr über Ulla Schmidt erfahren.

 
 

Ihr Kontakt zur Pressestelle

Peer Brocke 
Tel.: 0 30/20 64 11-1 40
Kerstin Heidecke
Tel.: 0 30/20 64 11-1 41

 
 
 

Hilfreich für Ihre Arbeit

Neuer Ratgeber (pdf - 852.2 KB) für Pressearbeit der Lebenshilfen vor Ort (Stand: November 2017)

Auf Augenhöhe - so heißt ein Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien. Weitere Tipps unter www.leidmedien.de

Veranstaltungen barrierefrei planen - dazu gibt es einen Online-Ratgeber von Sozialhelden e.V.

Menschen erreichen über Soziale Medien wie Facebook  - ein Leitfaden der BAG Selbsthilfe

 
 

Übersicht alljährlicher Gedenk- und Aktionstage für Ihre eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes
Beispiel: Gedenkstunde gestalten für die getöteten Menschen mit Behinderung („Euthanasie“-Morde der T4-Aktion), z.B. in Kooperation mit einer Schule.

08. März
Internationaler Tag der Frau
Beispiel: Porträt der Frauenbeauftragten einer Werkstatt, einer Vertreterin des Werkstattrats oder Heimbeirats oder eine Blumenaktion in einer Einkaufsstraße – Blumen für Frauen von starken und engagierten Frauen der Lebenshilfe

21. März
Welt-Down-Syndrom-Tag
Beispiel: Eine Familie mit Down-Syndrom-Kind berichtet über ihren Alltag.

26. März
Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
(UN-BRK) trat am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft (Ratifizierung durch Bundestag)
Beispiel: Gelungenes lokales Teilhabe/Inklusionsprojekt vorstellen

02. April
Welt-Autismus-Tag

Von den Vereinten Nationen
im Jahr 2008 eingeführt
Beispiel: Zeigen Sie, in welcher eigenen Welt Menschen mit autistischer Behinderung leben und welche Hilfen sie zur Bewältigung ihres Alltags benötigen

05. Mai
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
Fördermittel der
Aktion Mensch beantragen!

14. Mai
Muttertag

Beispiel: Eine Mutter von behinderten und nicht behinderten Kindern erzählt davon wie sie Familienalltag und Beruf mit all den normalen und besonderen Herausforderungen meistert (siehe auch 15. Mai)

15. Mai
Internationaler Tag der Familie

Beispiel: Reportage über eine Familie mit einem behinderten Kind. Hier könnte auch die Situation nicht behinderter Geschwister in den Fokus genommen werden. Oder veranstalten Sie ein großes Picknick für Familien mit und ohne behinderte Kinder.

08. September (immer 2. Samstag im September
Tag der deutschen Sprache)

Beispiel: vor Ort für Leichte Sprache eintreten, etwa bei Behördenformularen

20. September
Deutscher Weltkindertag / international am 1. Juni bzw. 20. November
Beispiel: Bericht über die (inklusive) Kindertagesstätte oder Schule

01. Oktober
Welttag älterer Menschen
Beispiel: Porträt über die älteste Bewohnerin oder den ältesten Bewohner einer Wohneinrichtung

23. November
60 Jahre Bundesvereinigung Lebenshilfe
Über Veranstaltungen und Aktionen im Jubiläumsjahr informieren wir aktuell

03. Dezember
Welttag behinderter Menschen
Beispiel: Pressekonferenz, Diskussionsveranstaltung oder eine Protestaktion zu den aktuellen Benachteiligungen behinderter Menschen in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft

05. Dezember
Tag des Ehrenamtes
Beispiel: Vorstellung eines engagierten Angehörigen oder Bilanz ziehen: Wie viel Stunden wurden ehrenamtlich im ablaufenden Jahr gearbeitet?

10. Dezember
Tag der Menschenrechte
Beispiel: siehe Welttag behinderter Menschen

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

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